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2009 – Das Rennen nach Siegelstatt
So heiss brannte die Wut in den Herzen der Siedler, dass sie in diesem Jahr den Verfemten keinen handbreit Boden gönnten. Zwar erreichten Argus Schergen Siegelstatt, den Ort an dem einst die Siegel konstruiert worden waren, vor den Anhängern der Elemente, doch dieser Vorsprung schmolz schnell dahin. Die aus einem Jahrtausende währenden Schlaf erwachten einstigen Konstrukteure der Siegel Mythodeas (Kan und Rikan genannt) prüften die Neuankömmlinge an neun Orten: Dem Friedhof, der Siedlung, dem Bergwerk, der Bibliothek, dem Energiekern, dem Weltenstein, der Stadt, der Kultstätte und schließlich am Ziel aller Bestrebungen - dem Xerikan. Nachdem alle Prüfungen erfüllt wurden konnten sie die mächtigste Waffe der Alten Herrscher endlich ihr eigenen nennen, denn niemandem ausser den neun Xerikan-Führern gelang es ihn auf dem Schlachtfeld zu kontrollieren. So musste Argus, schwer durch einen Angriff des Feuerlagers geschwächt, eine herbe Niederlage einstecken. Zum Schluss gaben die Anhänger der Elemente dem Xerikan den Befehl nach Süden zu marschieren um dort das Verfemte Siegel in Doerchgardt zu zerstören. Ob dies gelingen wird, werden wir im nächsten Jahr sehen...

2008 – Ankor Mortis muss brennen!
Wie sehr hatten sich die Streiter der Elemente bemüht, wie hart gekämpft. Wie tapfer hatten die Recken Aquas die Stellung selbst nach dem Tod ihres Avatars gehalten, wie furchtlos übernahmen die Anhänger Aeris die Kontrolle über die Weißen Portale inmitten der härtesten Schlacht und ohne die Hilfe ihrer Herrin. Doch alles schien am Ende vergebens, denn nur 33 der 45 Banner konnten erobert werden und niemandem gelang es, die Tore Doerchgardts, einer kleinen und vorgelagerten Festung des Untoten Fleisches, einzureißen. Zu kurzfristig geplant, zu übereilt schien der Schlachtzug. Und selbst der, welcher dazu aufgerufen hatte, der Archon des Südens, war im Kampf gegen die Verfemten gefallen. So ist nun die Zeit des verfemten Archons An'nai angebrochen, der mit harter Faust über den Süden regieren wird und unter dessen Siegel Terras Avatar aus der Welt verbannt ist.

2007 – Der Untod erwacht
Ein Jahr lang saßen die Siedler fest und konnten nicht zum südlichen Siegel vorrücken. Und dies rächte sich bitter! Denn ihre Feinde - allen voran die Leere mit ihren mächtigen Nophobos und den verschlagenen Viinshar - zogen zum südlichen Siegel und sorgten dafür, dass es insgeheim geöffnet wurde und so das Untote Fleisch frei kam. Und als wäre dies nicht genug Unheil, legten sie auch noch die Saat für eine Intrige, welche ein Jahr später die endlich ankommenden Siedler in ihren Bann ziehen sollte: Archon und Nyame des Südens, von Grund auf ehrlich und den Elementen treu, erhoben von Angst und Verzweiflung getrieben vor den Augen der ankommenden Gäste aus dem Norden (den Spielern) die Hand gegeneinander. Gerade noch rechtzeitig stoppten die Avatare diese Untat und gaben den Abenteuern drei Tage Zeit herauszufinden, was hier so schrecklich falsch war. Doch obwohl der Untod ein Lager nach dem anderen schliff und das Schwarze Eis seinem Erzfeind Ignis eine bittere Niederlage beibrachte gelang es den Helden und Rittern Mythodeas, die Banner der Macht erneut zu erobern, um so die Macht des Archons zu festigen. Zugleich konnten die mitgereisten Gelehrten und Magier erfolgreich die Intrige der Leere aufdecken, um so die Macht der Nyame erneut zu besiegeln.

2006 – Der Weg in den Süden
Die drei Antielemente streiten geeint unter dem Sharuhn'Ar und überziehen ganz Mythodea mit Krieg und Chaos. Nur im Westen herrscht Ruhe, da dort noch Archon wie auch Nyame leben. Auf der Suche nach dem vierten Siegel im Süden stoßen die Siedler jedoch auf das Ende des Kontinents und zu allem überfluss verschwindet auch noch der Avatar der Magie. Die vier anderen Elemente haben natürlich große Pläne, wie nun weiter vorzugehen ist - doch jeder dieser Pläne würde einem der anderen Schaden. Es gelingt den Siedlern und Kriegern, die Magie aus den Fängen der Leere zu befreien, bevor die Avatare sich gegenseitig töten, und so kann der Avatar des Feuers mit der Weißen Flamme und indem er sich selbst opferte, die Truppen des Schwarzen Eises in der Umgebung verbrennen. Das Wasser kann mit einem uralten Artefakt zwei neue Archonten küren und die Erde findet einen Weg, wie man weiter in den Süden und zum nächsten Siegel vorrücken kann. Mythodea scheint erstarkt - die Feinde geschwächt, alle drei Siegel werden von den Archonden und den Nyamen regiert und selbst der unberechenbare Sharuhn'Ar ist besiegt. Der Weg in den Süden ist frei!

2005 – Kampf um den Westen
Mit der Leere als Verbündetem gelang es dem Schwarzen Eis, große Teile Mythodeas einschließlich des gesamten Westens zu besetzen. Die Spieler mussten also in besetztem Gebiet um die Vorherrschaft am dritten Siegel kämpfen. Die Einzigen, die ihnen halfen, waren ein paar Naldar - ein Dienervolk der Luft. Am Ende gelang es knapp, das Siegel zu öffnen und eine Keltin aus dem Feuerlager und ein Ork wurden Nyame und Archon. Die Elemente schienen sich aufgrund der Bedrohung vereint und ihre Konflikte kurzzeitig vergessen zu haben. Doch gelang es dem Sharuhn'Ar trotz der Einigkeit des Feindes, sowohl die Pestilenz zu befreien und sich Untertan zu machen, wie auch den Imperator durch eine geschickte Intrige zu vernichten. Seitdem herrscht er alleine über das Schwarze Eis.

2004 – Das Schwarze Eis
Die Siedler zogen unter Führung von Paolo in den Norden zum zweiten Siegel. Dabei trafen sie auf das Schwarze Eis, welches im Jahr zuvor durch die öffnung des Siegels ebenfalls frei geworden war. Diese düstere Armee wurde angeführt durch den Imperator und seine rechte Hand - den Sharuhn'Ar! Die Avatare wurden gleich zu Anfang durch den Feind ausgeschaltet, und es war die Aufgabe der Spieler, durch das Bestehen der Prüfungen (Mini- und Lagerplots) die Avatare und Elemente wieder zu stärken. Neutrale Parteien spielten eher eine untergeordnete Rolle. Am Schluss erwies sich eine Drow als fähigste Nyame Anwärterin, was zu sehr eingefrorenen diplomatischen Beziehungen mit dem neuen Archon des Nordens (aus dem Feuerlager) führte. Das Schwarze Eis konnte zwar nicht die Schlacht um den Norden gewinnen, wohl aber während der öffnung des Siegels sich das dort eingesperrte Antielement - die Leere - Untertan machen. Nach dem noch nicht geklärten Tod des Archons im Frühling 2005 hat weitgehend die Drow die Macht.

2003 – Ankunft auf Mythodea
Dies war das erste Con auf Mythodea. Es galt, ein Siegel zu öffnen - mit allen dazu gehörenden Aufgaben. So mussten die "Banner der Macht" gesammelt werden, und die Neuankömmlinge hatten aus ihren Reihen einen Archon (weltlicher Herr) und eine Nyame (geistige Herrin) zu küren. Zudem traten wichtige Parteien erstmals in Erscheinung (Paolo Armatio, die Ouai, die Avatare). Manches wurde erst angedeutet (Verfemte Elemente, Alte Herrscher, etc.). Das Ganze endete in einer Spieler-gegen-Spieler-Schlacht um den Titel des Archons. Danach war das Land für über ein Jahr sicher, bis der Archon im Winter 2004 verschwand und das Gebiet massiv vom Westen her durch Truppen des Schwarzen Eises angegriffen wurde...

2002 – Die Entdeckung
Ein Jahr vor dem ersten Con auf Mythodea entdeckte Paolo Armatio den schlafenden Kontinent, ließ ein paar Männer an dem Ort zurück, der heute Porto Armatio heißt und kehrte danach wieder in die Alte Welt zurück, um eine Jahr lang Siedler und Abenteurer zu versammeln, welche die Welt von Mythodea mit Leben erfüllen sollten.

 
 
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