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Die Naldar - Das Volk der Winde

Die offenen und gastfreundlichen Naldar waren das erste Volk Mythodeas, welches schon zwei Jahre nach der Entdeckung Kontakt mit den Siedlern aufnahm. Entsprechend viele Verbindungen bestehen bereits. Neben zahlreichen Freunden und Verbündeten haben die Naldar in den Reihen der Neuankömmlinge auch schon einige Rivalen und sogar Feinde gefunden. Als zuletzt am südlichen Siegel der Kriegsherr der Naldar, Neruhn Sturmreiter, im Streit erschlagen wurde begannen sogar die friedliebendsten unter den Naldar, ihren zukünftigen Weg zu überdenken...

 

"Man erzählt sich, dass die Naldar in der Zeit der Legenden, also noch vor dem Weltenbrand, welcher das Angesicht der Welt veränderte, die Garde der Hohen Nyame waren. Diese Bestimmung, Fluch und Segen zugleich, legte ihnen Eliar auf, die von den Naldar noch heute wie eine Göttin verehrt wird. Ihre Treue und Zuversicht haben für Jahrtausende über die schlafende Seele Mythodeas gewacht und heute scheint wieder die Zeit gekommen, da sie auch mit ihren Körpern und Waffen für die Freiheit des Landes kämpfen müssen. Für Aeris und die Winde!"

Turans Volk - die Häuser der Linesti

Seit Jahrhunderten hatte kein anderes Volk mehr Kontakt mit ihnen gehabt, bis sie von selbst entschieden aus ihrem Exil zu flüchten. Doch auch seitdem sind ihre Küsten und Gestade tabu für Fremde. Nur die Schule der Schwertmeister auf der Insel Lian'Tar ist für Besucher aus ganz Mythodea geöffnet, doch der Weg dorthin ist lang und hart und nur wenige finden ihn überhaupt. Zahllose Mythen ragen sich um ihre geheimen Kampfkünste und märchenhafte Legenden erzählt man sich über Bräuche, die ebenso fremdartig wie fesselnd schön sein sollen...



"'Das Leben eines Linesti währt nur eine Generation, sein Name zehntausend!' Turan führte unser Volk am Anfang des 3. Zeitalters aus dem Großen Krieg und rettete es so vor dem Weltenbrand. Wer wir davor waren ist nicht länger von Bedeutung, denn er erschuf uns neu. Er gab uns unsere Ehre, Riten und Bräuche ohne die unser Volk in Vergessenheit geraten wäre. Aus diesem Grund haben wir seine Lehren erhalten und folgen ihnen bis heute, tausend Generationen nach seinem Tod."

Die Lona Akata - Die Legion des Feuers

Geschmiedet aus den härtesten Erzen Terras, geformt durch die Alten Herrscher selbst, gehärtet im Jahrtausende alten Kampf gegen die Verfemten Elemente und geschliffen durch ein Zeitalter der Besinnung und inneren Reinigung sind die Lona Akata, die Legionen des Feuers, das Mächtigste, was den Armeen des Schwarzen Eises entgegen zu treten vermag! Tief verwurzelt ist ihr Glaube an die Stärke des Feuers, denn Ignis ist der einzige Herr, dem sie dienen. Ihre Treue und Loyalität stellen sie sowohl mit jedem Wort, das sie sprechen als auch mit jedem Feind, den sie auf dem Schlachtfeld töten unter Beweis!

Zahlreich sind ihre Legionen, die geführt durch die Präfekten die Wünsche der Priesterschaft mit starkem Arm erfüllen.

 

Die Boro Madar - Das Volk der Tiefe

Die Boro'Madar, das Volk der Erde. Es lebt schon seit vielen Jahrunderten im Schoße der Erde. Sie sind ausgezeichnete Baumeister von Tunneln und Kavernen. Ihr Tunnel- und Höhlensystem ist komplex und weitläufig.
Da ihr Leben fast ausschließlich unter der Erdoberfläche stattfindet, fand bisher noch kein Kontakt zu den Siedlern Mythodeas statt.
Trotz der selbstgewählten Isolation
blieb ihnen nicht verborgen, daß sich fremdes Leben an der Oberfläche des Kontinents tummelt.
Die Boro'Madar sind im festen Glauben, daß jeder Versuch, sich Elemente untertan zu machen, unweigerlich zu Krieg führt und die Vergangenheit scheint ihnen Recht zu geben. Denn als die alten Herrscher versuchten, die Elemente zu unterwerfen, entstand daraus nicht nur Krieg und Zwietracht, sondern es war auch die verfluchte Geburt der Verfemten.
All diese Ereignisse sind der Grund, warum sich die Boro'Madar so gänzlich von der Oberfläche zurückgezogen hatten.
Harmonie bestimmt ihre friedvolle Lebensweise. Sie sind nicht als grosses Kriegervolk bekannt, doch ihren Lebenraum verteidigen sie erbittert, und niemals gelang es Anderen, in ihre innersten Höhlen vorzudringen. Eine weise und gütige Königin führt das Volk und jedes Individuum hat seinen festen Platz in ihrer hierarchiefreien Gesellschaftsstruktur.
Bislang hielten sie sich von den Siedlern fern, doch sie stehen den Siedlern friedlich, neugierig aber auch ein wenig skeptisch und vorsichtig gegenüber.

 

Fast vergessen regt sich das Volk der Boro'Madar im Schoß der Erde.
In friedlicher Harmonie und enger Verbundenheit untereinander hat jeder Boro'Madar seinen festen Platz im Volk der Vielen.
Beinahe hatte das Volk schon vergessen, dass ihre Heimat auch eine Oberfläche hat, doch eine schwere Erschütterung weckte das Gefühl der Bedrohung und die Neugier der Königin der Boro'Madar ....
Und so tastet sich ihr Volk nun vorsichtig zurück, an die lang vergessene Oberfläche....

Die Edalphi - Das Volk der Magie

Die Hochelfen aus Tragant waren die Ersten, die den südlichen Kontinent Mythodeas erreichten und dort auf die Edalphi trafen. Dort hatte das schöne Volk seit vielen Jahrhunderten in Frieden und Wohlstand gelebt, ihre Goldene Stadt war und ist noch immer ein Juwel magischer Architektur und erlesener Handwerkskunst und das Zentrum einer perfekt organisierten Verwaltung. Als Gefolgsleute Magicas sind die Edalphi stets um Verständigung und Ausgleich bemüht, sie begegnen allen Siedlervölkern freundlich und ohne Vorurteile - für Gier, Lügen und Eigennutz haben sie kein Verständnis.

In den wenigen Jahren, die seit der Ankunft der Siedler vergangen sind, wurde die Welt der Edalphi jedoch in ihren Grundfesten erschüttert, denn der Untod überzog den südlichen Kontinent mit Krieg und Verderben. Doch die neue Zeit barg auch neue Chancen: Zum ersten Mal seit dem Weltenbrand hat sich eine Edalphi mit einem Eliondhar vereint, dem geheimnisvollen, körperlosen Schwesternvolk. Und zum ersten Mal erreicht die Edalphi eine Ahnung ihrer alten Macht, Kunde aus einer Zeit, da noch kein verfemter Fluch ihr Leben unnatürlich verkürzte.

"Ach, wohin gehen wir? Zehn Jahre währt mein Leben und neun habe ich vollendet. Und in dieser einen Lebensspanne ist alles anders geworden.

Hundert Generationen des Friedens, hundert Generationen lang sorgten die Kasten für das Wohlergehen Aller. Und nun? Eine neue Kaste ist entstanden:

Die Frauen gebären Kinder, welche dem Tod geweiht sind - können diese jungen Krieger uns retten? Denn das fruchtbare Ackerland im Süden ist verdorben, das Blut unseres Volkes tränkt den Boden unter den Stiefeln der Untoten.

Schon marschieren die Horden auf die Goldene Stadt. Wir wären verloren, würden nicht die Kinder Aeris treu an unserer Seite stehen und würden nicht die Völker von jenseits des Meeres unsere Reihen verstärken!

Doch ich bin alt und mein Körper ist matt, ich setze meine Hoffnung nicht in eiserne Schwerter. Es ist allein Magica, unsere Herrin, auf der meine Hoffnung ruht. Denn stehen die Elemente in Ihr vereint, so können wir die Verfemten sicher bezwingen!"
 
 
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