Abermals sind meine Gefährten und ich auf Reisen um das Leid des Volkes zu lindern. Vor wenigen Tagen kamen einige Hilfesuchende aus den Osten zu LarogTal, den ihr Dorf wurde von einer schrecklichen Krankheit erfasst deren sie nicht Herr werden. Natürlich konnte das mildtätige Herz meines Lehrers sich nicht vor den Hilfegesuch verschließen. Wahrlich gütig und voller Mitleid ist LarogTal. Möge Aqua ihm stehts ruhige Gewässer bescheren. Und so bin ich mit einigen anderen, auf Bitten unseres Mentors und Lehrmeisters, aufgebrochen um den armen Seelen zu helfen. Ich hoffe wir kommen noch nicht zu spät. Welch schrecklicheWochen liegen hinter uns. Ich wollte schon früher meinen Reisebericht weiterführen, doch war ich abends stehts zu erschöpft von den Anstrengungen des Tages. Doch will ich nicht klagen, den all die Mühen haben sich gelohnt. Wenige Tage später, als ich meine Aufzeichnungen begann, kamen wir in das Dorf. Fast alle Bewohner waren erkrankt und viele waren bereits Tod. Doch gab es kaum noch kräftige Leute um die Toden zu bestatten, den die meisten der Bewohner lagen bereits auf dem Siechbett. Kaum etwas wahrnehmend. Selten habe ich ein solch schrecklichen Anblick ertragen müssen. Viele von ihnen hatten starkes Fieber und Wahnvorstellungen. Sie wurden von starken Husten, Schüttelfrost und Atemnot gepeinigt, während ihre Körper immer kraftloser wurden und eine bleiche, schon fast totenblasse Hautfärbung angenommen haben und mit einen öligen Schweißfilm überzogen war. Im Laufe der Krankheit bilden sich am ganzen Körper kleine schwarze Blasen welche, sobald sie aufplatzen, einen schwarzen zähflüssigen Schleim absonderten. Die Krankheit war äußerst aggressiv und am ende eines langen Weges des Leidens stand nur der Tod. Es hat uns viel Mühe und Kraft gekostet, und auch wenn es uns nicht vergönnt war, alle zu retten, so konnten wir letztlich, dank der Macht Aquas, viele von den Bewohnern retten. Wir werden noch einige Tage bleiben bis auch die letzten der Bewohner wieder ausreichend von der Seuche erholt haben und um uns selbst ein paar Tage der Ruhe und Erholung zu verschaffen. Der Kampf gegen die Krankheit war hart und lang und ich fühle mich schrecklich erschöpft und leer. Doch weiß ich das wir etwas gutes bewirkt haben und ich bin gerne bereit diesen geringen Preis der Erschöpfung zu zahlen. In den kommenden Tagen, wenn die Elemente uns die Gnade der Ruhe gönnen wollen, werde ich meine hastigen Notizen der letzten Wochen durcharbeiten und meine Untersuchungen genauer festhalten, ergänzen und Überarbeiten. Ich habe Kuran-Marun gebeten einige Probe der Öligen Substanz zu nehmen, so wie es LarogTal gewünscht hat. Ich hoffe er kann rasch ein Mittel gegen diese schreckliche Seuche finden.